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Heizen zum Selbstkostenpreis, Komfort und Umweltfreundlichkeit – diese Argumente brachte die Bioenergie Kleinwalsertal aufs Tablett, als die Genossenschaft den Anschluss von Riezlern an das Hirschegger Fernwärmenetz vorstellte.

Und wir im Gatterhof sind dabei. Zu beiden Gatterhof Häusern wurden bereits die Fernwärmeleitungen gelegt und im November wird dann die Umstellung von unserer alten Ölheizung auf die Fernwärme vollzogen.

Fernwärme ist die Bezeichnung für eine Wärmelieferung zur Versorgung von Gebäuden mit Heizung und Warmwasser. Der Transport der thermischen Energie erfolgt in einem wärmegedämmten Rohrsystem, das überwiegend erdverlegt ist, teilweise werden jedoch auch Freileitungen verwendet.

 

Fernwärme versorgt vor allem Wohngebäude neben Heizung auch mit Warmwasser, indem die Wärme vom Erzeuger oder der Sammelstelle zu den Verbrauchern geleitet wird. Unter Fernheizung wird die Erschließung ganzer Städte oder Stadtteile verstanden.

Rund 35.000 Schüttraummeter Hackgut sind für den Betrieb der Anlage in Hirschegg notwendig. 95 Prozent der Wärmeenergiegewinnung soll künftig mittels Biomasse erfolgen. Als Ausfallreserve und zur Abdeckung von Spitzenzeiten kommen 5 Prozent an Heizöl dazu. Insgesamt erhofft man sich nach Fertigstellung des Fernwärmenetzes jährliche Einsparungen von rund zwei Millionen Liter Heizöl im Tal. Das entspricht 6.200 Tonnen nicht in die Luft geblasenem CO2.

Wir im Gatterhof sparen durch diesen Anschluss sicherlich 9000 – 11000 Liter Heizöl pro Jahr zukünftig ein. Unser kleiner Beitrag zur CO² Reduzierung.

Ein weitere Vorteil dieser Umstellung im Gatterhof. 2 Heizungsanlagen aus dem Kellerräumen werden entfernt, zudem die Öltanks die auch im Keller viel Platz eingenommen hatten. Ölgeruch, Heizungsgeräusche, Schornsteinfegergebühren und Ölanlieferungen per Lastwagen entfallen.

Bioenergie - Fernwärme Riezlern Kleinwalsertal zum Gatterhof

Bioenergie - Fernwärme Riezlern Kleinwalsertal