Schlagwörter

, , ,

Für die Schwaben ist klar, dass sie die Käsespätzle erfunden haben, aber die deftige Mehlspeise mit geschmolzenem Käse erfreut sich auch andernorts großer Beliebtheit.
Doch wie kamen sie ins Kleinwalsertal? Über die Berge von Vorarlberg als Knöpfle oder aus dem Allgäu als Spätzle? Im Internet findet sich der Hinweis auf die Vorarlberger Schwabenkinder. So nannte man die Bergbauernkinder aus Vorarlberg (oder auch Tirol, Südtirol und der Schweiz), die vom 17. bis ins 20. Jahrhundert jedes Frühjahr nach Schwaben wanderten um dort Saisonsarbeit zu finden, mit welcher sie ihre Familie unterstützen konnten. Eine These ist also, dass diese das Rezept für die klassischen Spätzle mitbrachten und in Vorarlberg daraus dann Käsknöpfle wurden.

Käsknöpfle waren auch früher schlicht und ergreifend ein Arme-Leute-Essen, hergestellt aus Zutaten, die man auch in den Bergen zu Verfügung hatte: Eier, Mehl, Käse, Zwiebeln. Außerdem machten sie satt nach der harten, kräfte zerrenden Arbeit auf den Feldern.

Die Kleinwalsertaler / Allgäuer Käsespätzle schmecken besonders authentisch, wenn sie mit dem Weißlacker Käs gemacht werden, einem halbfesten Schnittkäse aus Kuhmilch mit Rohmilchanteil. Die Käsespezialität stammt aus Sonthofen im Oberallgäu, wo sie nur von einer einzigen Firma hergestellt wird. Alternativ kann man natürlich auch den deftigen Kleinwalsertaler Bergkäse oder eine Bergkäse-Emmentaler Mischung nehmen.

Käsespätzle

Käsespätzle

Zutaten Käseknöpfle

Kässpatzen, Käseknöpfle Zutaten

Cheese noodles