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Ifen Skigebiet neu ab 2017

Ifen Neu
Ifen Neu

Lange haben wir alle gewartet. Manche kamen zum Schluss extra zum Ifen um in Nostalgie zu schwelgen, wenn sie in einen der alten sehr langsamen Zweiersessellifte hochfuhren. Jetzt aber hat am Ifen eine neue Ära begonnen. Denn mit der Fertigstellung von zwei neuen 10-er Kabinenbahnen schließt das große Neubau- und Modernisierungsprojekt am Ifen erstmal im Dezember 2017 ab.

Rund 40 Millionen Euro hat dann die neue „Skigesellschaft links der Breitach“ in nur 2 Jahren investiert. „Skigesellschaft links der Breitach“ bedeutet, dass auch der Heuberg und das Walmendingerhorn zu diesem Skiverbund mit einer Karte gehören.

Was wurde gemacht?

2016 wurde die Olympiabahn – ein 6er Sessellift für 8 Millionen Euro neu gebaut. Der alte sehr lange Schlepplift abgebaut. Dieser neue Sessellift verläuft von der Talstation an der Auenhütte, und endet in etwa an der Stelle wo damals der lange Schlepplift einen Bogen machte.
In Zahlen ausgedrückt: bis zu 2000 Skifahrer können in nun 1 Stunde von 1300 m Seehöhe auf ca. 1850 m Seehöhe befördert werden. Die Streckenlänge der Bahn beträgt 1890 m. Die Bahn hat Wetterschutzhauben, damit man nicht wie früher als Eiszapfen oben ankommt. Zudem Sitzheizungen.

Olympiabahn Ifen

Auch im Jahr 2016 wurde ein 100.000 Kubikmeter fassender Speicherteich mit einer neuen Beschneiungsanlage und 74 Schneekanonen für 9 Millionen Euro fertiggestellt.

Man konnte bereits im ersten Winter sehen und spüren, dass diese Erneuerungen positive Auswirkungen auf das Skifahren hatte. Denn der Start des Winters war schneearm in Österreich und daher half der maschinell erzeugte Schnee sehr.

Jetzt im Sommer 2017 wurde die alte Ifenbahn und die Hahnenköpflebahn abgerissen. Alles soll für die großen und kleinen Skifahrer sicherer, komfortabler und schneller sein um auf den Berg zu gelangen.

Dazu werden im Sommer die Bahnen Ifen I und Ifen II gebaut. Zwei 10er Kabinenbahnen. Die Bergstation auf 2030 m Höhe wird zudem direkt, also ohne Umstieg erreichbar sein.
Die hochmoderne Bahn, eine Doppelmayer D-Line wird die erste in Vorarlberg und Allgäuer Raum sein. Die Sitze in den Kabinen werden 5 cm breiter sein, als alle anderen herkömmlichen Modelle.

Zwischenstation Ifen
Ifenbahn Zwischenstation

Ganz oben angekommen auf 2000 m Seehöhe wird Sie das neue Panoramarestaurant Hahnenköpfle begrüßen. Es bleibt seinen kulinarischen Stil treu und besticht auch weiterhin mit regionaler gesunder Bioküche. Für eine besondere Atmosphäre sorgt eine Zirbenstube.
220 Sitzplätze innen mit Bedienung und 330 Sitzplätze auf der Panoramasonnenterrase werden jeden Anspruch als Familie Premiumskigebiet gerecht.

Ifen Neu Bergstation

Bitte beachten Sie, dass die zweite Sektion Ifenbahn II nur im Winter fahren wird. Im Sommer ist diese Bahn wie auch das Bergrestaurant dann ausser Betrieb.

Bergstation Ifen

Hier einige Fakten zu der Qualitätsoffensive.

Ifen Skigebiet Neu
Ifen Skigebiet Neu

Nun heißt es, dieses Skigebiet testen zu müssen. Als Unterkunft eignet sich hier am besten ein Platz in Riezlern zu suchen. Denn nur von hier fährt ein direkter regelmäßiger Bus, die Linie 5 gratis zum Ifen.

Die Pension Gatterhof ist mit ihren 15 Doppelzimmern und Ferienwohnungen nur 3 Gehminuten von der Bushaltestelle Gemeindeamt, wo die Linie 5 hält entfernt. Direkt im Zentrum von Riezlern Kleinwalsertal.

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Ifen Skifahren

Schönes Wetter – neuer Schnee, bedeutet vor allem, dass sich der Ifen zum Skifahren perfekt eignet. Schwarze, rote und auch blaue Pisten. Und viele Tiefschneehänge laden dazu ein.
Viele Gäste und auch Einheimische haben diese Idee vor allem nach 2-3 Schneefalltagen. Dadurch sind vor allem am Vormittag lange Schlangen von Skifahren an den Ifenliften vorprogrammiert.

Nach Erfahrungen, geben wir Euch den Tip. Von der Talstation wird die Schlange der Skifahrer ab ca. 11:45 Uhr sehr viel weniger. Oben aber der Mittelstation staut es sich aber dann noch bis 13/ 14 Uhr weiter.

Wir haben daher mit der Skigruppe erst am Vormittag die Heuberg Parsenn Lifte befahren. Haben ab der Parsennbergstation dann den Shuttlebus (alle 10 Minuten) von der Fuchsfarm zur Auenhütte genommen, und so zwei Skigebiete bei tollem Wetter befahren.

Parsennbahn Talstation
Parsennbahn Talstation
Parsenn Abfahrt RIezlern
Parsenn Abfahrt
Riezlern mit Parsennabfahrt
Riezlern im morgendlichen Schatten mit der Parsennabfahrt
Parsenn
Parsenn
Parkplatz Ifen
Parkplatz Ifen

Und schon unten sieht mal den tollen Olympiahang am Ifen

Olympiahang (schwarz) Ifen
Olympiahang (schwarz) Ifen
Ifenhütte
die Ifenhütte
Kellerloch Abfahrt
die Kellerloch Abfahrt

Für die Fussgänger bzw. auch Skifahrer. Der Tip. Hinauflaufen zum Hahnenköpfle Gipfelkreuz. Von dort sensationelle Aussicht bis auf den Bodensee und den Bregenzerwald.

HahnenKöpfle Spazierweg
Hahnenköpfle Spazierweg
Spazierweg Winterwanderung Gottesacker
Spazierweg Winterwanderung Gottesacker

Freeriden am Ifen
Freeriden am Ifen
Schafalppiste Ifen
Breite Pisten am Ifen

Wanderung Mahdtal – Thoreck – Gottesackerwände – Gottesacker – Küren

Es gibt Wanderrouten im Walsertal, die fern ab von den Bergbahnen sind. Diese sind aber natürlich nicht so stark begangen, dafür aber traumhaft schön.

Hier die Wanderung im Herbst über das Mahdtal, am Hölloch vorbei, die Mahdtalalpe (nicht bewirtschaftet), weiter über Windecksattel – Thoreck, Gottesackerwänder, Gottesacker, runter über Schneiderküren mit der Steinzeitausgrabungsstätte und Endpunkt Bushaltestelle im Küren.

Höhenmeter: ca. 1900 m.  Laufzeit 5 Stunden

Mahdtal
Mahdtal

Die Mahdtal-Alpe liegt oberhalb des Höllochs, einer Karsthöhle, im Mahdtal, östlich unterhalb des Windecksattels. Früher war sie eine Mischalpe. Heute wird sie zusammen mit der Hochalpe als Jungviehalpe von der Weidegenossenschaft Sibratsgfäll/ Vorarlberg genutzt. Die Alphütte ist renoviert. Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg
Die ehemals fürstl. Alpen (Höfle-Alpe, Mahdtal-Alpe, See-Alpe, Hoch-Alpe, Bestlesgund-Alpen) zwischen den Gottesackerwänden waren vormals als »Breitachtalalpen« bezeichnet, erstmals 1398 in Kaufurkunden erwähnt als Lehen des Fürststiftes Kempten, zunächst in bürgerlichem Besitz, dann Grafschaft Sonnenberg, im 16. Jahrhundert Erbschaft der Wolfegger. Der Flurname »Sonnenberg« gilt für die Südabdachung der Oberen Gottesackerwand zum Plateau.

Mahdtal von oben
Mahdtal von oben
Blick vom Windecksattel auf das Mahdtal
Blick vom Windecksattel Richtung Bregenzerwald
Gottesackerwände mit Hochmoor
Gottesackerwände mit Hochmoor
Gottesacker
Gottesacker

Mahdtal

Mahdtal Windecksattel