Archiv der Kategorie: Ifen

Ifen Skigebiet neu ab 2017

Ifen Neu
Ifen Neu

Lange haben wir alle gewartet. Manche kamen zum Schluss extra zum Ifen um in Nostalgie zu schwelgen, wenn sie in einen der alten sehr langsamen Zweiersessellifte hochfuhren. Jetzt aber hat am Ifen eine neue Ära begonnen. Denn mit der Fertigstellung von zwei neuen 10-er Kabinenbahnen schließt das große Neubau- und Modernisierungsprojekt am Ifen erstmal im Dezember 2017 ab.

Rund 40 Millionen Euro hat dann die neue „Skigesellschaft links der Breitach“ in nur 2 Jahren investiert. „Skigesellschaft links der Breitach“ bedeutet, dass auch der Heuberg und das Walmendingerhorn zu diesem Skiverbund mit einer Karte gehören.

Was wurde gemacht?

2016 wurde die Olympiabahn – ein 6er Sessellift für 8 Millionen Euro neu gebaut. Der alte sehr lange Schlepplift abgebaut. Dieser neue Sessellift verläuft von der Talstation an der Auenhütte, und endet in etwa an der Stelle wo damals der lange Schlepplift einen Bogen machte.
In Zahlen ausgedrückt: bis zu 2000 Skifahrer können in nun 1 Stunde von 1300 m Seehöhe auf ca. 1850 m Seehöhe befördert werden. Die Streckenlänge der Bahn beträgt 1890 m. Die Bahn hat Wetterschutzhauben, damit man nicht wie früher als Eiszapfen oben ankommt. Zudem Sitzheizungen.

Olympiabahn Ifen

Auch im Jahr 2016 wurde ein 100.000 Kubikmeter fassender Speicherteich mit einer neuen Beschneiungsanlage und 74 Schneekanonen für 9 Millionen Euro fertiggestellt.

Man konnte bereits im ersten Winter sehen und spüren, dass diese Erneuerungen positive Auswirkungen auf das Skifahren hatte. Denn der Start des Winters war schneearm in Österreich und daher half der maschinell erzeugte Schnee sehr.

Jetzt im Sommer 2017 wurde die alte Ifenbahn und die Hahnenköpflebahn abgerissen. Alles soll für die großen und kleinen Skifahrer sicherer, komfortabler und schneller sein um auf den Berg zu gelangen.

Dazu werden im Sommer die Bahnen Ifen I und Ifen II gebaut. Zwei 10er Kabinenbahnen. Die Bergstation auf 2030 m Höhe wird zudem direkt, also ohne Umstieg erreichbar sein.
Die hochmoderne Bahn, eine Doppelmayer D-Line wird die erste in Vorarlberg und Allgäuer Raum sein. Die Sitze in den Kabinen werden 5 cm breiter sein, als alle anderen herkömmlichen Modelle.

Zwischenstation Ifen
Ifenbahn Zwischenstation

Ganz oben angekommen auf 2000 m Seehöhe wird Sie das neue Panoramarestaurant Hahnenköpfle begrüßen. Es bleibt seinen kulinarischen Stil treu und besticht auch weiterhin mit regionaler gesunder Bioküche. Für eine besondere Atmosphäre sorgt eine Zirbenstube.
220 Sitzplätze innen mit Bedienung und 330 Sitzplätze auf der Panoramasonnenterrase werden jeden Anspruch als Familie Premiumskigebiet gerecht.

Ifen Neu Bergstation

Bitte beachten Sie, dass die zweite Sektion Ifenbahn II nur im Winter fahren wird. Im Sommer ist diese Bahn wie auch das Bergrestaurant dann ausser Betrieb.

Bergstation Ifen

Hier einige Fakten zu der Qualitätsoffensive.

Ifen Skigebiet Neu
Ifen Skigebiet Neu

Nun heißt es, dieses Skigebiet testen zu müssen. Als Unterkunft eignet sich hier am besten ein Platz in Riezlern zu suchen. Denn nur von hier fährt ein direkter regelmäßiger Bus, die Linie 5 gratis zum Ifen.

Die Pension Gatterhof ist mit ihren 15 Doppelzimmern und Ferienwohnungen nur 3 Gehminuten von der Bushaltestelle Gemeindeamt, wo die Linie 5 hält entfernt. Direkt im Zentrum von Riezlern Kleinwalsertal.

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Panoramaaussicht im Kleinwalsertal genießen – Gatterhof buchen

Panoramaaussichten im Kleinwalsertal Urlaub im Gatterhof genießen

Wenn ich überlege was bei meinen persönlichen Urlaubsentscheidungen in den letzten Jahren wichtig bei der Wahl der Pension oder Gästehauses war, dann war es oft der Ausblick von meinen Hotelzimmer / Appartement bzw. vom Balkon aus. Hier suchte ich nach der Fotoromantik auf Homepages.

Der Reiz ein Panorama zu sehen, egal ob Bergpanorama, City View oder auf eine Bucht, Strand ist bei mir mit Urlaubsgefühlen verbunden, die in solchen Augenblicken ich dann genießen kann.

Im Gatterhof in Riezlern sind wir in der glücklichen Lage einen dieser unverbauten Panoramaausblicke haben zu können. Bis auf ein Einzelzimmer haben alle Doppelzimmer und Appartements einen jeweils eigenen Balkon oder Terrasse wo Sie zudem in freier frischer Luft sitzen und relaxen können.

Bergpanorama mit Widderstein und Ifen – aber auch den Ort Riezlern. Alles kann man bestaunen und bei dem Ausblick in Erinnerungen schwelgen bzw. sich vorstellen können, wie man am nächsten Tag dann die Bergspitze von Heuberg, Walmendingerhorn oder Fellhorn bezwingen kann.

Wir haben hier einige Bilder von tollen Stimmungen unserer Ausblicke vom Gatterhof aus – auf das Kleinwalsertal für Sie zusammengefasst.

Alle aufgenommen von unseren Terrassen bzw. Balkonen. Wir hoffen, dass Sie gleich auch in Urlaubsstimmung kommen.

Ifen
Ifen mit Sonnenuntergang und Wolken
Abendrot über dem Kleinwalsertal
Abendrot über dem Kleinwalsertal
Sonnenuntergang am Ifen
Sonnenuntergang am Ifen
Photo vom Zimmer Nr. 1 aus.
Photo vom Appartement / Balkon Nr. 17 auf das ganze Kleinwalsertal Panorama
Photo vom Appartement / Balkon Nr. 17 auf das ganze Kleinwalsertal Panorama
Sunset am Ifen
Sunset am Ifen
Nach einem Gewitterdurchzug - tolle Abendstimmung
Nach einem Gewitterdurchzug – tolle Abendstimmung
Sonnenaufgang am Ifen
Sonnenaufgang am Ifen
Gewitter mit Sonne am Widderstein
Gewitter mit Sonne am Widderstein

Wolken Kunst

Abendrot schlecht Wetter droht
Abendrot schlecht Wetter droht

Die besten Ausblicke können Sie von unseren Balkonen und Terrassen der Ferienwohnungen Nr. 8, 11, 12, 14, 15, 16 und Nr. 17 geniessen. Ebenso von den Balkonen der Doppelzimmer Nr. 1 und Nr. 2.

Ausblick Gatterhof Appartement Nr. 16 / 17/ 14 und Nr. 15
Ausblick Appartement Nr. 16 / 17/ 14 und Nr. 15
Ferienwohnung Ausblick Nr. 14 / Nr. 15 / 16 und Nr. 17 und Nr. 11 und Nr. 12
Ferienwohnung Ausblick Nr. 14 / Nr. 15 / 16 und Nr. 17 und Nr. 11 und Nr. 12
Widderstein Panorama
Widderstein Panorama
Zimmer Aussicht Riezlern Kleinwalsertal
Zimmer Aussicht Riezlern Kleinwalsertal
Balkonien Gatterhof
Balkonien Gatterhof

Die 10 besten Skiabfahrten im Kleinwalsertal

Skiabfahrten gibt es viele im Kleinwalsertal

Wir haben für Euch die besten Abschnitte und Abfahrten ausgesucht und dazu auch gleich einige Bilder gemacht, um Euch zu zeigen wie diese aussehen.

Das Walmendingerhorn gilt mit seiner Hauptbahn und den 2 im oberen Bereich liegenden Sesselliften als sehr kleines Skigebiet. Trotzdem unter Einheimischen und Genussskifahrern gilt es als Geheimtip.

Direkt im oberen Bereich findet Ihr einen riesengroßen schönen breiten ca. 400 – 500 m langen Hang der zu Kurzschwünge oder auch extrem schnellen langen Carvingschwüngen einlädt. Schwierigkeitsstufe aufgrund des Gefälles im höheren roten Bereich.

Walmendingerhorn Gipfelabfahrt 1 a
Walmendingerhorn Gipfelabfahrt Nr. 1 a

Direkt auf der anderen Seite findet Ihr die scharze Abfahrt des Muttelberg Sesselliftes. Wunderschön steil. Kurzschwünge im steilen absolut erforderlich. Ein Sturz und Ihr rutscht ca. 200 m auf dem Skihosenboden weiter runter. ))

Muttelberg Abfahrt
Muttelberg Abfahrt

Kommen wir nun zur einer richtig schönen roten Genussabfahrt. Die Hahnenköpfleabfahrt untere Sektion Nr. 2B. Diese ist im mittleren Skikönnenbereich fahrbar und verspricht aufgrund der Breite, Topographie und Länge eine richtig schöne Abfahrt. Schaut einfach auf das Bild. Ca. 1,5-2 km lang.

Ifen Abfahrt rot
Ifen Abfahrt rot
Hahnenköpfleabfahrt
Hahnenköpfleabfahrt

Auch am Ifen und zwar für die etwas ängstlicheren Fahrer – auch Stemmbogenfahrern geeignet – die blaue Schäfalppiste. Diese hat im mittleren Bereich dieses wunderschön ca. 150 m breiten und ca. 300 – 400 m langen Hang. Hier kann man wenn öfters auch wenig Skifahrer am fahren sind mit langgezogenen Carvingschwüngen es ordentlich krachen lassen.

Schafalppiste blaue Abfahrt Ifen
Schafalppiste blaue Abfahrt Ifen

Und der nächste Abschnitt der am Ifen unbedingt heruntergefahren werden muss – der Olympiahang. Eine schwarze Piste – wunderbar Steil mit spektakulären Blick auf die Talstation.

Olympiahang Ifen
Olympiahang Ifen
Olympiahang schwarz
Olympiahang

Und zu guter letzt am Ifen – die Kellerlochabfahrt. Oftmals erst ab Januar befahrbar (man braucht hier zur Präperierung viel Schnee), ist diese schwarze Piste aufgrund von 3 kurzen Steilhängen nicht für Anfänger geeignet.

Kellerlochabfahrt Ifen schwarz
Kellerlochabfahrt Ifen schwarz
Kellerlochabfahrt
Kellerlochabfahrt

Wir wechseln nun das Skigebiet und sind auf der Kanzelwand. Gleich von der Bergstation rechts hinunter kommt der Gipfelhang bzw. die Skipiste zur Zwerenalpbahn. Breit, mittel steil – rot wenn man direkt hinunter fährt. Aber auch schwächere Skifahrer kommen hier hinunter. Ca. 400 m lang. Hoch gehts bequem mit dem 6 Sessellift.

Zwerenalpabfahrt Kanzelwand
Zwerenalpabfahrt Kanzelwand

Auch auf der Kanzelwand – aber von der Bergstation links hinunter zur Zweiländerbahn findet Ihr diese Piste. Oftmals auch am Nachmittag noch eisig und rassig. Rote mittelschwere Abfahrt.
Warum heisst diese Abfahrt „Zweiländerabfahrt“ bzw. Zweiländerbahn? Und zwar startet Ihr oben in Österreich und fahrt die 300 – 400 m zur Talstation der Zweiländerbahn die sich auf deutschen Grund befindet.

Zweiländerbahn Kanzelwand
Zweiländerbahn Kanzelwand
Zweiänder Skiabfahrt
Zweiänder Skiabfahrt

Wer meint, dass er gut fahren kann, der kann es beweisen. Und zwar sich selber und ca. 400 Zuschauern unterhalb der Trasse der Zweiländerbahn auf der Buckelpiste.

Zweiländerbahn Buckelpiste
Zweiländerbahn Buckelpiste

Ifen Skifahren

Schönes Wetter – neuer Schnee, bedeutet vor allem, dass sich der Ifen zum Skifahren perfekt eignet. Schwarze, rote und auch blaue Pisten. Und viele Tiefschneehänge laden dazu ein.
Viele Gäste und auch Einheimische haben diese Idee vor allem nach 2-3 Schneefalltagen. Dadurch sind vor allem am Vormittag lange Schlangen von Skifahren an den Ifenliften vorprogrammiert.

Nach Erfahrungen, geben wir Euch den Tip. Von der Talstation wird die Schlange der Skifahrer ab ca. 11:45 Uhr sehr viel weniger. Oben aber der Mittelstation staut es sich aber dann noch bis 13/ 14 Uhr weiter.

Wir haben daher mit der Skigruppe erst am Vormittag die Heuberg Parsenn Lifte befahren. Haben ab der Parsennbergstation dann den Shuttlebus (alle 10 Minuten) von der Fuchsfarm zur Auenhütte genommen, und so zwei Skigebiete bei tollem Wetter befahren.

Parsennbahn Talstation
Parsennbahn Talstation
Parsenn Abfahrt RIezlern
Parsenn Abfahrt
Riezlern mit Parsennabfahrt
Riezlern im morgendlichen Schatten mit der Parsennabfahrt
Parsenn
Parsenn
Parkplatz Ifen
Parkplatz Ifen

Und schon unten sieht mal den tollen Olympiahang am Ifen

Olympiahang (schwarz) Ifen
Olympiahang (schwarz) Ifen
Ifenhütte
die Ifenhütte
Kellerloch Abfahrt
die Kellerloch Abfahrt

Für die Fussgänger bzw. auch Skifahrer. Der Tip. Hinauflaufen zum Hahnenköpfle Gipfelkreuz. Von dort sensationelle Aussicht bis auf den Bodensee und den Bregenzerwald.

HahnenKöpfle Spazierweg
Hahnenköpfle Spazierweg
Spazierweg Winterwanderung Gottesacker
Spazierweg Winterwanderung Gottesacker

Freeriden am Ifen
Freeriden am Ifen
Schafalppiste Ifen
Breite Pisten am Ifen

Pistenplan Kanzelwand Ifen Söllereck Walmendingerhorn

Wintersaison 2013 / 2014 im Skigebiet Kleinwalsertal und Oberstdorf

Hier zeigen wir Euch die aktuellen Pistenpläne der einzel Skigebiete: Kanzelwand / Fellhorn, Walmendingerhornbahn, Ifen, Söllereck

Kanzelwand Fellhorn Skigebiet Plan
Kanzelwand -Fellhorn Skigebiet Plan
Walmendingerhorn
Walmendingerhorn
Söllereck
Söllereck

Walmendingerhorn

Preise Skitageskarten

Wandern zum Grünhorn und Steinmandl über Schwarzwasserhütte und Melköde

Unsere Wanderung führte uns heute auf den Steinmandl und das Grünhorn

Anfahrt/ Ausgangspunkt: Mit dem Auto oder besser natürlich mit der WalserBus Linie 5 gehts Richtung Ifen – Auenhütte.

Route: Auch oben von der Auenhütte führt ein beschilderter Wanderweg ins Schwarzwassertal. Wer aber unten am Tourengeher-Parkplatz startet, wandert etwa 200 m parallel zur Straße empor und findet dann links eine Brücke und damit den Beginn des Wanderweges.
Ihm folgt man (er stößt nach kurzer Zeit mit der Route von der Auenhütte zusammen) – an der Ebene, der Melköde (1346 m) vorbei – bis hinauf zur Schwarzwasserhütte (1620 m). Gleich hinter der Hütte beginnt dann der breite Ostgrat, dem man bis zum Gipfel folgt.

Bis zum Steinmandl ist die Wanderung leicht. Oben angekommen kann man eine traumhafte Aussicht auf das Schwarzwassertal, die Berge des Diedamskopfes und des Bregenzerwaldes.
Doch nun wird der Weg für viele doch schwer. Die anschließende Gratwanderung zum Grünhorn ist kein Wanderweg sondern ein Bergweg. Man braucht die Hände 7-8 mal zum Hochziehen an größeren Felsen. Wer sich unsicher ist sollte diesen Weg nicht gehen. Wir empfehlen Euch auch vom Steinmandl zum Grünhorn (2039 m) zu gehen und nicht umgekehrt.
Angekommen am Grünhorn machen wir unsere nächste Rast. Schauen hinab Richtung Starzeltal (Duratal). Von hier aus kann man sich entscheiden. Hinunter nach Baad, oder aber über die Ochsenhofer Scharte, die Schwarzwasserhütte und Melköde zurück zum Ausgangspunkt Auenhütte.

Charakter / Schwierigkeit: Der lange Talmarsch ist der kleine Schönheitsfehler bei dieser Wanderung. Ansonsten warten zwei herrliche Berge. Dauer ab Auenhütte mit Pausen ca. 6 Stunden. Einkehrmöglichkeit in Melköde, Schwarzwasserhütte und Auchenhütte.

Melköde
Melköde
Weg zum Steinmandl
Weg zum Steinmandl
Links der Weg über den Grat zum Grünhorn
Links der Weg über den Grat zum Grünhorn
Gratwanderung
Gratwanderung
Schwarzwasserhütte mit Ifen
Schwarzwasserhütte mit Ifen
Widderstein mit Starzeltal und Ochsenhofer Scharte
Blick vom Grünhorn auf das Starzeltal, die Ochsenhofer Scharte, den Widderstein
Das sind / waren wir heute bei der Schwarzwasserhütte
Das sind / waren wir heute bei der Schwarzwasserhütte

Wandern am Ifen und am Gottesacker Plateau – Einzigartige Karstlandschaft im Kleinwalsertal – Vorarlberg – Allgäu

Heute wollen wir Euch eine Wanderung im Bereich Ifen – Gottesacker empfehlen. Sowohl die Form des Hohen Ifen (2230 Meter) als auch die  Karstlandschaft des Gottesackers ist einzigartig und viele Teile stehen heute dank ihrer vielen Höhlen und seltenen Pflanzenarten unter Naturschutz. Das Gottesackerplateau unterteilt sich in die „Unteren Gottesackerwände“ (1858m) und die „Oberen Gottesackerwände“ (2033m). Das Massiv der letzteren wird auch Sonnenberg genannt. Wir können hier viel darüber schreiben warum, wieso und weshalb wir vor allem dieses Teil des Kleinwalsertals so mögen, aber am besten Ihr schaut Euch die Bilder und Videos an und überzeugt Euch dann direkt von der Schönheit des Berges Ifen und seinem Gottesackerplateau.

Gottesacker mit Steinmännle
Gottesacker mit Steinmännle

Ifen

2 Möglichkeiten haben wir als Wandervorschläge für Euch. Zum einen bietet sich ein Start bei der Auenhütte und ab dort mit der dortigen Ifensesselbahn an.  Ihr kommt zur Auenhütte mit der kostenlosen Buslinie Nr. 5 . Die Ifensesselbahn könnt Ihr dann bis zur Ifenhütte durch das Bergbahnticket inklusive Programm ebenso gratis fahren. Von dort gelangt Ihr über das Hahnenköpfle. Jetzt könnt Ihr weiter über das Gottesackerplateau und dann wieder über den Kürenwanderweg zurücklaufen. Beim Abstieg passiert man ein rekonstruiertes Lager steinzeitlicher Jäger, das vor einigen Jahren nahe der Schneiderkürenalpe entdeckt wurde.

Eine andere Möglichkeit ist – Start direkt an unserem Gästehaus Gatterhof. Ihr wandert über das Egg und das Mahdtal bis zum Toreck / Gottesackerscharte, dann weiter über das Gottesackerplateau. Abstieg über den Kürenwanderweg. Von dort mit dem Bus oder für die ganz harten zu Fuss zurück zum Gatterhof.

Gottesacker / Mahdtal mit Gatterhof
Gottesacker / Mahdtal mit Gatterhof

  Geschichte des Gottesackers:

Über die Entstehung des Gottesackers gibt es eine alte Sage:
Ein armer alter Mann wanderte einst über das Ifenkar im Kleinwalsertal. Üppig und grün waren die Wiesen und er erblickte eine wunderschöne, sonnenbeschienene Alpe. Da er großen Hunger hatte, bat er den Senn um ein wenig Schmalz. Der Senn war einer der reichsten der Gegend. Doch sein Herz war hart und so gab er dem alten Mann eine Schale voller Mist, die nur obenauf ein wenig Schmalz enthielt. Kaum hatte der alte Mann die Hütte verlassen, da erbebte der Boden und tat sich auf und verschlang die ganze Alp mit Mensch und Vieh. Statt der wunderschönen Wiesen erstreckte sich fortan eine Felsenwüste und erhielt den Namen Gottesacker, der ein altertümliches Wort für Friedhof ist.

So die Sage über die Entstehung. Geologisch betrachtet besteht das Gottesackerplateau aus Schrattenkalk aus der Kreidezeit. Das Wasser läuft unter der Erde ab und fließt in Quellen, die ihrerseits in Rhein und Bodensee laufen.

Es entstanden im Karst viele Höhlen wie zum Beispiel das Höllach, das als die zweitlängste Höhle Deutschlands gilt.

Gottesacker und Ifen
Gottesacker und Ifen

Hier ein Video von einem Hubschrauberflug über den Ifen und das Gottesacker: http://www.vorarlbergvonoben.at/embed/hoher-ifen-1?autoplay=true

Gottesackerwände
Gottesackerwände

.Ifen Wandergebiet Sommer

Der Bereich des Gottesackers sollte bei schlechter Sicht – Nebel und Regen nicht begangen werden!!!!!

Wegbeschreibung ab Auenhütte: Von der Bergstation des Sessellifts »Ifen 2000« (1586m) gehen wir (Wegweiser Hoher Ifen, Gottesackerplateau) zur nahen Ifenhütte. Nun auf geteertem Wanderweg in Serpentinen steil aufwärts und dann auf einem Bergsteig durch das Ifenmulde genannte Tal zu einer Weggabelung. Wir nehmen den linken Weg (Wegweiser Hoher Ifen), der durch das Tal zu einer Wegverzweigung führt. Wir halten uns abermals links und an der nächsten Gabelung wiederum links (Wegweiser Hoher Ifen) und steigen durch einen steilen Geröllhang zu einer Wegkreuzung am Fuße der Ifenmauer genannten Wände hinauf. Hier links in die gestufte Wand, durch die uns ein teilweise seilgesicherter Weg zur Hochfläche bringt. Der Weg biegt nach rechts und leitet uns durch Bergwiesen aufwärts zu einer Wegkreuzung, von der wir geradeaus (Wegweiser Hoher Ifen) zum Kreuz auf dem Gipfel des Hohen Ifen (2229m) hinaufwandern. Vom Gipfel steigen wir auf bekanntem Weg wieder bis zur Wegkreuzung am Fuß der Ifenmauer ab. Hier nicht auf dem Aufstiegsweg nach rechts, sondern geradeaus auf dem gelb markierten Steig durch die Schutthänge abwärts. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir eine Wegspur. Auf ihr kurz rechts hinab und dann links aufwärts bis vor die bewirtschaftete Bergadler-Hütte am oberen Ende des Schlepplifts. Wir folgen an der Gabelung dem Weg (Wegweiser Gottesackerplateau), der links auf die Karrenfelder des Gottesackerplateaus führt. Wir wandern entlang den ausgezeichneten gelben Markierungen über ein erstes Karrenfeld und steigen schließlich über Metallklammern auf einen niedrigen Rücken. Über Kalkfelsen, Bergwiesen und durch Latschenfelder, vorbei an schmalen Spalten und tiefen Dolinen, führt uns der schmale Steig im Auf und Ab über das bizarre Plateau zu einer Wegkreuzung an der verfallenen Gottesackeralpe. Wir halten uns rechts (Wegweiser Kleinwalsertal) und wandern durch ein eigenartiges Karsttal hinab zur Jagdhütte auf der Schneiderkürenalpe. Hier wurde vor wenigen Jahren unter überhängenden Felsen ein Lagerplatz steinzeitlicher Jäger und Hirten entdeckt, der nach den archäologischen Ausgrabungsarbeiten rekonstruiert wurde. Nur anfangs steil führt uns jetzt der Steig durch den Hochwald abwärts. Wir überqueren eine erste Forststraße und erreichen eine weitere Forststraße, die uns links nach Unterwald hinab führt. Dort auf der schmalen Teerstraße nach rechts (Wegweiser Auenhütte, Ifen) und an der nächsten Kreuzung geradeaus. Auf der Straße wandern wir kurz aufwärts und an der Gabelung links (Wegweiser Auenhütte) zu den Häusern von Oberwald. Hier finden wir rechts einen geteerten Fußweg (Wegweiser Auenhütte), der steil aufwärts führt. Kurz nach dem Bergheim Wäldele wechseln wir geradewegs auf einen breiten Weg, der uns über eine bewaldete Kuppe zum Parkplatz an der Talstation des Sessellifts bringt.