Archiv der Kategorie: Natur

Kleinwalsertal Herbsturlaub im Oktober 2018

Die letzten Sonnenstrahlen geniessen

Ab in die Herbstferien in den Gatterhof Kleinwalsertal

Wir bieten vom Sonntag, 7. Oktober bis Sonntag, 28. Oktober 2018 das 7 Nächte buchen und nur 6 Nächte bezahlen Angebot. Zahlen Sie eine Nacht weniger für Ihr Zimmer oder Ihre gebuchte Ferienwohnung.

Die Tage werden kürzer, die Blätter der Bäume färben sich leuchtend bunt und rascheln lustig unter den Sohlen, die Äste der Obstbäume biegen sich unter der Last der reifen Früchte und die Zeit Drachen steigen zu lassen ist gekommen. Der Herbst ist so abwechslungsreich wie kaum eine andere Jahreszeit. Sie ist bunt und vielfältig!
Die Luft ist klar und rein und für uns auch die beste Zeit um gute Landschaftsbilder während der Bergwanderungen zu machen.

Dazu ist laut Wetterstatistik der Oktober der trockenste Monat im Jahr.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Oberstdorf/ Riezlern

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2,9 4,4 8,1 11,4 16,7 19,1 21,7 21,5 18,2 13,6 7,2 3,6 Ø 12,4
Min. Temperatur (°C) −6,6 −6,1 −2,8 0,3 4,6 7,9 10,2 10,1 6,8 2,8 −2,4 −5,3 Ø 1,7
Niederschlag (mm) 125,8 111,8 127,6 121,0 139,9 210,1 229,1 199,8 145,2 114,6 141,8 134,5 Σ 1.801,2
Sonnenstunden (h/d) 2,4 3,1 4,1 4,4 5,4 5,5 6,5 5,9 5,1 4,4 2,5 2,2 Ø 4,3
Regentage (d) 12,0 10,9 13,3 13,9 14,7 17,1 15,9 15,0 12,1 10,8 12,0 12,8 Σ 160,5

Viele der Berghütten haben noch geöffnet und / aber auch eine Brotzeit mit Landjäger und Bergkäse auf der grünen Wiese in den Bergen bietet sich jederzeit an.

Ebenso haben noch die Nebelhornbahn, die Fellhornbahn, die Kanzelwandbahn, die Söllereckbahn und die Walmendingerhorn bis Anfang November 2018 geöffnet.
Für Sie als Gatterhof Hausgast fahren Sie damit gratis – sooft Sie wollen.

Herbststimmung in der Ladstatt

Wanderwege im Herbst
Wanderwege im Herbst
Herbst Bäume
Herbst Bäume
Aussicht Herbst Gatterhof
Aussicht Herbst Gatterhof
Breitachweg im Herbst
Breitachweg im Herbst
Farbenfroh in Hirschegg
Farbenfroh in Hirschegg
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Ifen Skifahren

Schönes Wetter – neuer Schnee, bedeutet vor allem, dass sich der Ifen zum Skifahren perfekt eignet. Schwarze, rote und auch blaue Pisten. Und viele Tiefschneehänge laden dazu ein.
Viele Gäste und auch Einheimische haben diese Idee vor allem nach 2-3 Schneefalltagen. Dadurch sind vor allem am Vormittag lange Schlangen von Skifahren an den Ifenliften vorprogrammiert.

Nach Erfahrungen, geben wir Euch den Tip. Von der Talstation wird die Schlange der Skifahrer ab ca. 11:45 Uhr sehr viel weniger. Oben aber der Mittelstation staut es sich aber dann noch bis 13/ 14 Uhr weiter.

Wir haben daher mit der Skigruppe erst am Vormittag die Heuberg Parsenn Lifte befahren. Haben ab der Parsennbergstation dann den Shuttlebus (alle 10 Minuten) von der Fuchsfarm zur Auenhütte genommen, und so zwei Skigebiete bei tollem Wetter befahren.

Parsennbahn Talstation
Parsennbahn Talstation
Parsenn Abfahrt RIezlern
Parsenn Abfahrt
Riezlern mit Parsennabfahrt
Riezlern im morgendlichen Schatten mit der Parsennabfahrt
Parsenn
Parsenn
Parkplatz Ifen
Parkplatz Ifen

Und schon unten sieht mal den tollen Olympiahang am Ifen

Olympiahang (schwarz) Ifen
Olympiahang (schwarz) Ifen
Ifenhütte
die Ifenhütte
Kellerloch Abfahrt
die Kellerloch Abfahrt

Für die Fussgänger bzw. auch Skifahrer. Der Tip. Hinauflaufen zum Hahnenköpfle Gipfelkreuz. Von dort sensationelle Aussicht bis auf den Bodensee und den Bregenzerwald.

HahnenKöpfle Spazierweg
Hahnenköpfle Spazierweg
Spazierweg Winterwanderung Gottesacker
Spazierweg Winterwanderung Gottesacker

Freeriden am Ifen
Freeriden am Ifen
Schafalppiste Ifen
Breite Pisten am Ifen

Kuhgehren – Wandern im Bereich der Kuhgehrenspitze

Die Kuhgehrenspitze ist ein wunderschöner sonniger Berg, von dem man eine tolle Aussicht auf das Kleinwalsertal geniessen kann.
Auch laden verschiedene Möglichkeiten zur Rast ein.

Möglichkeiten um die Kuhgehrenspitze:

Von unserem Haus „Gatterhof“ in Riezlern fahren wir gratis mit der Kanzelwandbergbahn (1960 m) hinauf. Von dort erreichen wir über den Adlerhorst (Rastmöglichkeit) und den Kuhgehrensattel die Kuhgehrenspitze (1910 m). Von hier aus ein grandioser Blick auf alle Ortschaften den Kleinwalsertals, den Ifen aber auch rüber zur Kanzelwand. Für diese Strecke benötigen wir ca. 1 Stunde.

Wir gehen nun wieder die 250 m zum Kuhrgehrensattel zurück. Wir haben nun verschiedene Wege. Wir können hinauf zur Hammerspitze. Wir gehen abwärts wieder Richtung Kanzelwandbahnabfahrt (finde ich persönlich nicht so schöne Wanderung). Hier wäre aber die Zwerenalpe als Rastort noch vorhanden.

Oder aber wir gehen nun hinab über die Kuhgehrenalpen. Eine sehr schöne Tour. Landschaftlich idyllisch an sanften Weiden vorbei.
Rastmöglichkeit an der inneren Kuhgehrenalpe. Eine wunderschöne Alpe die mit viel Liebe gepflegt wird. Von der Terrasse aus ein herrlicher Blick auf das Wildental und das Kleinwalsertal hinab.

Wir können nun von der Kuhgehrenalpe direkt absteigen und kommen im Bereich des Höfle (Mittelberg) an. Weiter dann nach Hirschegg zur Bushaltestelle oder aber wir gehen über die Schwabenhütte, den Zwerwald zurück bis zum Gatterhof. (Zeit ca. 4-5 Stunden)

Eine weitere Möglichkeit wäre nun über die Fluchtalpe und ins Wildental hinabzusteigen.

Kuhgehren Tour
Kuhgehren Tour
Kuhgehren
Kuhgehren
Adlerhorst - Kuhgehrensattel
Adlerhorst mit Kuhgehrensattel
Blick Kuhgehren auf die Kanzelwand
Blick vom Kuhgehren auf die Kanzelwand
Kuhgehren nach Heuberg
Kuhgehren nach Heuberg
Kuh am Kuhgehren
Kuh am Kuhgehren
Rast auf der Kuhgehrenalpe
Rast auf der Kuhgehrenalpe
Brotzeit
Brotzeit
äussere Kuhgehrenalpe
äussere Kuhgehrenalpe

Von der Kuhgehrenspitze ist der Weg über die innere Kuhgehrenalpe, die äussere Kuhgehrenalpe, die Brandalpe. Wir kommen ungefähr zwischen den Ortsteil Nebenwasser / Höfle heraus.
Wir empfehlen Euch den Weg hochzulaufen und mit der Kanzelwandbahn runterzufahren. Gelenkschonender!!!

Wanderweg Richtung Höfle Nebenwasser
Wanderweg Richtung Höfle Nebenwasser
Brandalpe
Brandalpe

Die Fluchtalpe, die „Untere Wiesalpe“ und „Innere Wiesalpe“ im Wildental

Heute möchten wir Euch das Wildental vorstellen. Dieses liegt hinter dem Ortsteil Höfle in Mittelberg. Gut zu erreichen über verschiedenste Wanderwege – Riezlern, Hirschegg oder Mittelberg.
Das Wildental ist oft Ausgangs- oder Endpunkt für schöne Touren im Bereich Kuhgehren, Fiderepass, Mindelheimer Klettersteig oder auch zum Geißhorn und Liechlekopf.

Wir aber klettern nicht, sondern wandern heute gemütlich bis zum Talende der Talsohle bei der Fluchtalpe. Diese befindet sich auf 1390 m und wurde erstmals im Jahr 1601 urkundlich erwähnt. Die Fluchtalpe ist von der Familie Berktold aus Oberstdorf gepachtet und ist ab Mitte Mai nur im Sommer geöffnet und bietet deftige Brotzeiten und feinen Kuchen. Von hier aus ist die Fiderepasshütte in etwa 2 – 2,5 Stunden zu erreichen.
Wenn wir unseren Spaziergang in Hirschegg Walserhaus beginnen und über Höfle bis zur Fluchtalpe gehen, so erreichen wir diese Hütte in ca. 1,5 – 2 Stunden.

Auf dem Weg dorthin können wir aber auch in der „Unteren Wiesalpe“ und „Inneren Wiesalpe“ (1298 m) eine Rast machen. Die „Innere Wiesalpe“ bietet viele Käse – und Wurstprodukte aus der eigenen Landwirtschaft / Hofsennerei. Probiert bitte den Romadur Käse. Die „Untere Wiesalpe“ bietet viele Ziegenmilchprodukte. Hier den Ziegenkäse probieren!!! Diese Ziegen sind um die Wiesalpe herum auf den vielen Weiden zu sehen. Auch hier sind beide Hütten nur im Sommer geöffnet.
Alle drei Hütten haben schöne sonnige Terrassen und laden in deren Stuben auch bei nicht so guten Wetter zum Verweilen ein. Panoramaausblicke auf die Schafalpköpfe (ca. 2300 m hoch), den Elfer und Zwölfer und Mittelberg gibts inklusive dazu.

Untere Wiesalpe
Untere Wiesalpe im Wildental
Wildental
Wildental
Fluchtalpe
Fluchtalpe
Innere Wiesalpe mit Schafalpköpfe
Wiesalpe mit Schafalpköpfe
Innere Wiesalpe
Innere Wiesalpe

Wildental mit unterer Wiesalpe

Wanderung Fluchtalpe Fiderepasshütte Kanzelwand

Heute machen wir die Wanderung durch das Wildental – Fluchtalpe – Aufstieg Fiderepasshütte – Warmatsgundtal – Kanzelwandgipfel – Kanzelwandbahn – und Fahrt mit der Kanzelwandbahn runter zum Gatterhof.

Ich empfehle Euch grundsätzlich wenn eine Strecke mit einer Bergbahn zurückgelegt werden soll, nach oben zu wandern und mit der Bahn runter zufahren. Ihr seht einfach viel mehr von der Natur und den Bergen beim Hochlaufen. Beim Runtergehen muss man sich immer auf den Weg konzentrieren und die Belastung in den Knien ist trotz der Hilfe von Stöcken einfach nicht so gut für viele.

Die Fiderepasshütte (2067 m) ist eine sehr schön gelegene Alpenvereinshütte in den westlichen Allgäuer Alpen / bzw. dem Kleinwalsertal. Sie ist aus dem Kleinwalsertal (via Wildental oder Kanzelwand) zu erreichen – auch der Weg aus Richtung Oberstdorf (Fellhornbahn) ist sehr beliebt. Besonderen Stützpunktcharakter hat die Fiderepasshütte durch den Mindelheimer Klettersteig, dessen nördlicher Einstieg über der Hütte gelegen ist (hier beginnt der entsprechend gesicherte Schafalpenkopfgrat zur benachbarten Mindelheimer Hütte). Besonders interessant ist auch der alternative Krumbacher Höhenweg zwischen den genannten Hütten.

Ausgangspunkt ist der Eingang zum Wildental. Entweder beim Parkplatz Schwendle – oder aber der Wiesalpe. Die Wiesalpe erreicht Ihr von unserem Gästehaus Gatterhof in Riezlern in ungefähr ca. 1,5 Stunden über den Zwerwald und der Schwabenhütte. Abkürzung wäre bis Busstation Mittelberg Ahorn und Weg ins Wildental.

Wir lassen die Fluchtalpe am Ende des Wildentals für eine Rast aus und begeben uns direkt an den Aufstieg. Der Aufstieg ist knackig. Geht es doch von ca. 1400 m (Fluchtalpe) auf 2065 m Seehöhe (Fide.Hütte) Aber wie bereits geschrieben, für die Gelenke schonender und zum Schauen einfach relaxter als diese Strecke runter zugehen. Wir setzen dazu 2,5 Stunden an.

Fluchtalpe
Fluchtalpe

Der Blick auf das zurückliegende Wildental, Mittelberg, dem Walmendingerhorn ist genauso umwerfend wie auch die umliegenden Berge von Elferkopf, Zwölferkopf und Kemptner Köpfle. Wege dorthin zweigen ab.
Oben an der „neuen“ Fiderepasshütte angelangt machen wir erstmal eine Rast und genießen das Panorama und die gute Küche. Mit dem Umbau auf mehr Schlafgelegenheiten wurde auch die darüber liegende Terrasse vergrößert. Wir schauen den Steinböcken bzw. den Kletterern beim Mindelheimer Klettersteig zu, ehe wir wieder aufbrechen. Ihr habt nun die Möglichkeit über die Kuhgehrenalpe hinabzugehen. Wir aber nehmen den Weg über den Warmatsgund und danach die Kanzelwand zur Kanzelwandbahn. Zum Warmatsgund sinds ca. 300 Höhenmeter runter. Danach wieder 300 Höhenmeter hoch. Sobald man aber knapp unterhalb der Kanzelwandspitze den Weg geschafft hat, sind die Schweißtropfen schon getrocknet. Ein Elektolytweizen wartet bei der Bergstation oder viel besser nach Abfahrt mit der Kanzelwandbahn, unten in der Cantina Vertical – direkt bei der Talstation.

Fiderepasshütte
Fiderepasshütte
Fiderepass Schüsser
Fiderepass Schüsser

Wildental

Wildental
Wildental

Weg zum Kuhgehren

Warmatsgundtal Abstieg
Warmatsgundtal Abstieg
Kanzelwandbahn
Kanzelwandbahn

Wandern am Ifen und am Gottesacker Plateau – Einzigartige Karstlandschaft im Kleinwalsertal – Vorarlberg – Allgäu

Heute wollen wir Euch eine Wanderung im Bereich Ifen – Gottesacker empfehlen. Sowohl die Form des Hohen Ifen (2230 Meter) als auch die  Karstlandschaft des Gottesackers ist einzigartig und viele Teile stehen heute dank ihrer vielen Höhlen und seltenen Pflanzenarten unter Naturschutz. Das Gottesackerplateau unterteilt sich in die „Unteren Gottesackerwände“ (1858m) und die „Oberen Gottesackerwände“ (2033m). Das Massiv der letzteren wird auch Sonnenberg genannt. Wir können hier viel darüber schreiben warum, wieso und weshalb wir vor allem dieses Teil des Kleinwalsertals so mögen, aber am besten Ihr schaut Euch die Bilder und Videos an und überzeugt Euch dann direkt von der Schönheit des Berges Ifen und seinem Gottesackerplateau.

Gottesacker mit Steinmännle
Gottesacker mit Steinmännle

Ifen

2 Möglichkeiten haben wir als Wandervorschläge für Euch. Zum einen bietet sich ein Start bei der Auenhütte und ab dort mit der dortigen Ifensesselbahn an.  Ihr kommt zur Auenhütte mit der kostenlosen Buslinie Nr. 5 . Die Ifensesselbahn könnt Ihr dann bis zur Ifenhütte durch das Bergbahnticket inklusive Programm ebenso gratis fahren. Von dort gelangt Ihr über das Hahnenköpfle. Jetzt könnt Ihr weiter über das Gottesackerplateau und dann wieder über den Kürenwanderweg zurücklaufen. Beim Abstieg passiert man ein rekonstruiertes Lager steinzeitlicher Jäger, das vor einigen Jahren nahe der Schneiderkürenalpe entdeckt wurde.

Eine andere Möglichkeit ist – Start direkt an unserem Gästehaus Gatterhof. Ihr wandert über das Egg und das Mahdtal bis zum Toreck / Gottesackerscharte, dann weiter über das Gottesackerplateau. Abstieg über den Kürenwanderweg. Von dort mit dem Bus oder für die ganz harten zu Fuss zurück zum Gatterhof.

Gottesacker / Mahdtal mit Gatterhof
Gottesacker / Mahdtal mit Gatterhof

  Geschichte des Gottesackers:

Über die Entstehung des Gottesackers gibt es eine alte Sage:
Ein armer alter Mann wanderte einst über das Ifenkar im Kleinwalsertal. Üppig und grün waren die Wiesen und er erblickte eine wunderschöne, sonnenbeschienene Alpe. Da er großen Hunger hatte, bat er den Senn um ein wenig Schmalz. Der Senn war einer der reichsten der Gegend. Doch sein Herz war hart und so gab er dem alten Mann eine Schale voller Mist, die nur obenauf ein wenig Schmalz enthielt. Kaum hatte der alte Mann die Hütte verlassen, da erbebte der Boden und tat sich auf und verschlang die ganze Alp mit Mensch und Vieh. Statt der wunderschönen Wiesen erstreckte sich fortan eine Felsenwüste und erhielt den Namen Gottesacker, der ein altertümliches Wort für Friedhof ist.

So die Sage über die Entstehung. Geologisch betrachtet besteht das Gottesackerplateau aus Schrattenkalk aus der Kreidezeit. Das Wasser läuft unter der Erde ab und fließt in Quellen, die ihrerseits in Rhein und Bodensee laufen.

Es entstanden im Karst viele Höhlen wie zum Beispiel das Höllach, das als die zweitlängste Höhle Deutschlands gilt.

Gottesacker und Ifen
Gottesacker und Ifen

Hier ein Video von einem Hubschrauberflug über den Ifen und das Gottesacker: http://www.vorarlbergvonoben.at/embed/hoher-ifen-1?autoplay=true

Gottesackerwände
Gottesackerwände

.Ifen Wandergebiet Sommer

Der Bereich des Gottesackers sollte bei schlechter Sicht – Nebel und Regen nicht begangen werden!!!!!

Wegbeschreibung ab Auenhütte: Von der Bergstation des Sessellifts »Ifen 2000« (1586m) gehen wir (Wegweiser Hoher Ifen, Gottesackerplateau) zur nahen Ifenhütte. Nun auf geteertem Wanderweg in Serpentinen steil aufwärts und dann auf einem Bergsteig durch das Ifenmulde genannte Tal zu einer Weggabelung. Wir nehmen den linken Weg (Wegweiser Hoher Ifen), der durch das Tal zu einer Wegverzweigung führt. Wir halten uns abermals links und an der nächsten Gabelung wiederum links (Wegweiser Hoher Ifen) und steigen durch einen steilen Geröllhang zu einer Wegkreuzung am Fuße der Ifenmauer genannten Wände hinauf. Hier links in die gestufte Wand, durch die uns ein teilweise seilgesicherter Weg zur Hochfläche bringt. Der Weg biegt nach rechts und leitet uns durch Bergwiesen aufwärts zu einer Wegkreuzung, von der wir geradeaus (Wegweiser Hoher Ifen) zum Kreuz auf dem Gipfel des Hohen Ifen (2229m) hinaufwandern. Vom Gipfel steigen wir auf bekanntem Weg wieder bis zur Wegkreuzung am Fuß der Ifenmauer ab. Hier nicht auf dem Aufstiegsweg nach rechts, sondern geradeaus auf dem gelb markierten Steig durch die Schutthänge abwärts. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir eine Wegspur. Auf ihr kurz rechts hinab und dann links aufwärts bis vor die bewirtschaftete Bergadler-Hütte am oberen Ende des Schlepplifts. Wir folgen an der Gabelung dem Weg (Wegweiser Gottesackerplateau), der links auf die Karrenfelder des Gottesackerplateaus führt. Wir wandern entlang den ausgezeichneten gelben Markierungen über ein erstes Karrenfeld und steigen schließlich über Metallklammern auf einen niedrigen Rücken. Über Kalkfelsen, Bergwiesen und durch Latschenfelder, vorbei an schmalen Spalten und tiefen Dolinen, führt uns der schmale Steig im Auf und Ab über das bizarre Plateau zu einer Wegkreuzung an der verfallenen Gottesackeralpe. Wir halten uns rechts (Wegweiser Kleinwalsertal) und wandern durch ein eigenartiges Karsttal hinab zur Jagdhütte auf der Schneiderkürenalpe. Hier wurde vor wenigen Jahren unter überhängenden Felsen ein Lagerplatz steinzeitlicher Jäger und Hirten entdeckt, der nach den archäologischen Ausgrabungsarbeiten rekonstruiert wurde. Nur anfangs steil führt uns jetzt der Steig durch den Hochwald abwärts. Wir überqueren eine erste Forststraße und erreichen eine weitere Forststraße, die uns links nach Unterwald hinab führt. Dort auf der schmalen Teerstraße nach rechts (Wegweiser Auenhütte, Ifen) und an der nächsten Kreuzung geradeaus. Auf der Straße wandern wir kurz aufwärts und an der Gabelung links (Wegweiser Auenhütte) zu den Häusern von Oberwald. Hier finden wir rechts einen geteerten Fußweg (Wegweiser Auenhütte), der steil aufwärts führt. Kurz nach dem Bergheim Wäldele wechseln wir geradewegs auf einen breiten Weg, der uns über eine bewaldete Kuppe zum Parkplatz an der Talstation des Sessellifts bringt.

Spitalalpe – Derrajoch – Güntlespitze – Häfnerjoch – Stierlochalpe

Obere Derraalpe mit Widderstein
Obere Derrenalpe mit Widderstein

Es sind bei weitem nicht alle Wanderwege stark frequentiert im Kleinwalsertal. Vor allem fern ab den Bergbahnen gibts es viele Wanderwege, die man für sich fast alleine hat.  Hier am 29. September haben wir eine Wanderung von Baad aus zur “ Mittleren Spitalalpe“ weiter zur “ Oberen Spitalalpe „, weiter Derrajoch, Güntlespitze, Häfnerjoch, Hinter u. Vorderüntschenalpe, Üntschenjoch, Stierhofalpe und Bärgunthütte unternommen. Auf der Wanderstrecke von ca. 6 Stunden Gehzeit trafen wir auf 8 andere Wanderer. Also eine schöne Wanderung zum Runterkommen vom Alltagsstress. Ca. 2000 Höhenmeter.

Spitalalpe
Spitalalpe Weiter gehts zur oberen Spitalalpe

kleiner Aufstieg und schon ist man am Derrajoch auf ca. 1880 m

Derrajoch 1880 m
Derrajoch 1880 m
Traumhafte Aussicht bereits vom Derrajoch
 
Blick vom Derrajoch ins Derratal
 
Obere Spitalalpe
Obere Spitalalpe
 
 Die obere Spitalalpe besteht aus zwei Gebäudeteilen. Ein wunderschöner Platz für eine erneute Rast
 
Blick von der Güntlespitze auf Mittelberg und das Kleinwalsertal
Blick von der Güntlespitze auf Mittelberg und das Kleinwalsertal Von der Güntlespitze aus hat man einen herrlichen Rundumblick. Ifen, Steinmandl, Bregenzerwald, teile vom Arlberg, Widderstein. Stierlochalpe mit Widderstein
 

Stierlochalpe
Stierlochalpe

Der Weg vom Üntschenjoch bis zur Stierlochalpe ist fast nicht erkennbar. Da es sich aber um schöne Weide – Alpflächen handelt, kann man querfeldein gehen. Wir sind von oben kommend links am Bach entlang zur Stierlochalpe gewandert. Auf der Karte aber ist der Weg durch zahlreiche Boschen und Sträucher rechts zu erkennen. Ist aber sehr rutschig, schlammig.

Stierlochalpe
Stierlochalpe
Ende der Wanderung im Bärgunttal in Baad
Ende der Wanderung im Bärgunttal in Baad

Nähere Informationen natürlich bei uns im Gatterhof oder unter

http://www.kleinwalsertal.com