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Die Fluchtalpe, die „Untere Wiesalpe“ und „Innere Wiesalpe“ im Wildental

Heute möchten wir Euch das Wildental vorstellen. Dieses liegt hinter dem Ortsteil Höfle in Mittelberg. Gut zu erreichen über verschiedenste Wanderwege – Riezlern, Hirschegg oder Mittelberg.
Das Wildental ist oft Ausgangs- oder Endpunkt für schöne Touren im Bereich Kuhgehren, Fiderepass, Mindelheimer Klettersteig oder auch zum Geißhorn und Liechlekopf.

Wir aber klettern nicht, sondern wandern heute gemütlich bis zum Talende der Talsohle bei der Fluchtalpe. Diese befindet sich auf 1390 m und wurde erstmals im Jahr 1601 urkundlich erwähnt. Die Fluchtalpe ist von der Familie Berktold aus Oberstdorf gepachtet und ist ab Mitte Mai nur im Sommer geöffnet und bietet deftige Brotzeiten und feinen Kuchen. Von hier aus ist die Fiderepasshütte in etwa 2 – 2,5 Stunden zu erreichen.
Wenn wir unseren Spaziergang in Hirschegg Walserhaus beginnen und über Höfle bis zur Fluchtalpe gehen, so erreichen wir diese Hütte in ca. 1,5 – 2 Stunden.

Auf dem Weg dorthin können wir aber auch in der „Unteren Wiesalpe“ und „Inneren Wiesalpe“ (1298 m) eine Rast machen. Die „Innere Wiesalpe“ bietet viele Käse – und Wurstprodukte aus der eigenen Landwirtschaft / Hofsennerei. Probiert bitte den Romadur Käse. Die „Untere Wiesalpe“ bietet viele Ziegenmilchprodukte. Hier den Ziegenkäse probieren!!! Diese Ziegen sind um die Wiesalpe herum auf den vielen Weiden zu sehen. Auch hier sind beide Hütten nur im Sommer geöffnet.
Alle drei Hütten haben schöne sonnige Terrassen und laden in deren Stuben auch bei nicht so guten Wetter zum Verweilen ein. Panoramaausblicke auf die Schafalpköpfe (ca. 2300 m hoch), den Elfer und Zwölfer und Mittelberg gibts inklusive dazu.

Untere Wiesalpe
Untere Wiesalpe im Wildental
Wildental
Wildental
Fluchtalpe
Fluchtalpe
Innere Wiesalpe mit Schafalpköpfe
Wiesalpe mit Schafalpköpfe
Innere Wiesalpe
Innere Wiesalpe

Wildental mit unterer Wiesalpe

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Wanderung Fluchtalpe Fiderepasshütte Kanzelwand

Heute machen wir die Wanderung durch das Wildental – Fluchtalpe – Aufstieg Fiderepasshütte – Warmatsgundtal – Kanzelwandgipfel – Kanzelwandbahn – und Fahrt mit der Kanzelwandbahn runter zum Gatterhof.

Ich empfehle Euch grundsätzlich wenn eine Strecke mit einer Bergbahn zurückgelegt werden soll, nach oben zu wandern und mit der Bahn runter zufahren. Ihr seht einfach viel mehr von der Natur und den Bergen beim Hochlaufen. Beim Runtergehen muss man sich immer auf den Weg konzentrieren und die Belastung in den Knien ist trotz der Hilfe von Stöcken einfach nicht so gut für viele.

Die Fiderepasshütte (2067 m) ist eine sehr schön gelegene Alpenvereinshütte in den westlichen Allgäuer Alpen / bzw. dem Kleinwalsertal. Sie ist aus dem Kleinwalsertal (via Wildental oder Kanzelwand) zu erreichen – auch der Weg aus Richtung Oberstdorf (Fellhornbahn) ist sehr beliebt. Besonderen Stützpunktcharakter hat die Fiderepasshütte durch den Mindelheimer Klettersteig, dessen nördlicher Einstieg über der Hütte gelegen ist (hier beginnt der entsprechend gesicherte Schafalpenkopfgrat zur benachbarten Mindelheimer Hütte). Besonders interessant ist auch der alternative Krumbacher Höhenweg zwischen den genannten Hütten.

Ausgangspunkt ist der Eingang zum Wildental. Entweder beim Parkplatz Schwendle – oder aber der Wiesalpe. Die Wiesalpe erreicht Ihr von unserem Gästehaus Gatterhof in Riezlern in ungefähr ca. 1,5 Stunden über den Zwerwald und der Schwabenhütte. Abkürzung wäre bis Busstation Mittelberg Ahorn und Weg ins Wildental.

Wir lassen die Fluchtalpe am Ende des Wildentals für eine Rast aus und begeben uns direkt an den Aufstieg. Der Aufstieg ist knackig. Geht es doch von ca. 1400 m (Fluchtalpe) auf 2065 m Seehöhe (Fide.Hütte) Aber wie bereits geschrieben, für die Gelenke schonender und zum Schauen einfach relaxter als diese Strecke runter zugehen. Wir setzen dazu 2,5 Stunden an.

Fluchtalpe
Fluchtalpe

Der Blick auf das zurückliegende Wildental, Mittelberg, dem Walmendingerhorn ist genauso umwerfend wie auch die umliegenden Berge von Elferkopf, Zwölferkopf und Kemptner Köpfle. Wege dorthin zweigen ab.
Oben an der „neuen“ Fiderepasshütte angelangt machen wir erstmal eine Rast und genießen das Panorama und die gute Küche. Mit dem Umbau auf mehr Schlafgelegenheiten wurde auch die darüber liegende Terrasse vergrößert. Wir schauen den Steinböcken bzw. den Kletterern beim Mindelheimer Klettersteig zu, ehe wir wieder aufbrechen. Ihr habt nun die Möglichkeit über die Kuhgehrenalpe hinabzugehen. Wir aber nehmen den Weg über den Warmatsgund und danach die Kanzelwand zur Kanzelwandbahn. Zum Warmatsgund sinds ca. 300 Höhenmeter runter. Danach wieder 300 Höhenmeter hoch. Sobald man aber knapp unterhalb der Kanzelwandspitze den Weg geschafft hat, sind die Schweißtropfen schon getrocknet. Ein Elektolytweizen wartet bei der Bergstation oder viel besser nach Abfahrt mit der Kanzelwandbahn, unten in der Cantina Vertical – direkt bei der Talstation.

Fiderepasshütte
Fiderepasshütte
Fiderepass Schüsser
Fiderepass Schüsser

Wildental

Wildental
Wildental

Weg zum Kuhgehren

Warmatsgundtal Abstieg
Warmatsgundtal Abstieg
Kanzelwandbahn
Kanzelwandbahn