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Wanderung Wildental über die Kemptner Scharte rüber in das Gemsteltal (Geißhorn und Kemptner Köpfle)

Die Rundtour vom Wildental über die Kemptner Scharte (und bei Bedarf mit der Besteigung des Kemptner Köpfles und des Geißhorn) und zurück über das Gemsteltal beeindruckt mit atemberaubenden Ausblicken über die umliegenden Berge. Mit etwas Glück bietet sich auch die Möglichkeit Steinböcke und Gemsen aus nächster Nähe zu sehen.

Die Tour beginnt im Wildental beim Bergheim Moser (Tagesparkplatz ca. 3 Euro). Auf dem bewirtschafteten Kiesweg kommen wir an der Fluchtalpe vorbei und unser Aufstieg beginnt. Der erste Serpentinenanstieg, wir können uns an einen atemberaubenden Wasserfall erfrischen, ehe wir an der hinteren Wildenalpe ankommen. Diese große nicht bewirtschaftete (kein Essen/Getränke) Alpe, liegt wunderschön an der oberen Kante des Hochtales des Wildentals. Große breite grüne Wiesen mit reichlich Murmeltiere und ein idyllischer Bach, so liegt dieses große Hochtal nun vor uns – eigentlich hätte man hier „Herr der Ringe drehen können). Aber schon geht es weiter und der nächste steile Anstieg auf die Kemptner Scharte kommt. Zahlreiche Abschnitte sind mit Seilen als Unterstützung gesichert. Oben auf der Kemptner Scharte besteht die Möglichkeit über die letzten Metern kletternd das Kemptner Köpfle zu besteigen. Von wo man eine herrlicher Aussicht geniessen kann. Von hier aus erreicht man in relativ kurzer Zeit die Mindelheimerhütte, die sich zum Einkehren anbietet. Von nun an geht es in einem großen Bogen am oder über das Geißhorn zum zweiten Gipfel des Tages. Aber wie geschrieben, man kann unterhalb diesen Gipfel auch umgehen (Zeitersparnis ca. 45 Minuten). Vom Geißhorn hat man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge. Wir sind nun unterhalb des Geißhorngipfels. Grüne Wiesen des Gemsteltals auf der Hochebene sind vor uns. Wir steigen hinunter, und kommen an einem kleinen Frühjahrssee der uns zum Erfrischen einläd. Weiter geht es an der Jagdhütte „Sterzer Hütte“ vorbei zur oberen Gemstelalpe (1694 m) . Hier machen wir nochmal bei Flöske den Hüttenbesitzer eine Rast und geniessen von der Terrasse den einmaligen Blick hinab über das Gemsteltal nach Mittelberg. In Kehren geht es nun an Latschen vorbei, steil hinunter in den Gemsteltalboden. Der Gemstelboden direkt an der Breitach auf rund 1200m Höhe erwartet uns mit drei weiteren bewirtschafteten Hütten. Die hintere Gemstelalpe, Bernhards Gemstel und die Schönesboden Alpe. Wenn wir bei allen eine Rast machen sollten, so verlängert sich unsere Tour um einige Stunden. Daher beschliessen wir zügig den Weitermarsch Richtung Talausgang.
Gesamtzeit der Wanderung ohne Kemptner Köpfle und Geißhorn (ca. 6 Stunden) mit Rast bei der „oberen Gemstel“ und zweiter Rast auf grüner Wiese.

Wir empfehlen die Tour mit Einstieg über das Wildental!!! Da der Bereich der Kemptner Scharte wirkliche Trittsicherheit erfordert.

Wildental / Kemptner Scharte
Wildental / Kemptner Scharte
Hintere Wildenalpe
Hintere Wildenalpe
Kemptener Scharte vorraus
Kemptener Scharte vorraus
Blick Anstieg Kemptner Scharte - runter auf das Wildental
Blick Anstieg Kemptner Scharte – runter auf das Wildental
Mindelheimer Hütte
Mindelheimer Hütte
Weg von der Mindelheimer Hütte Richtung Gaisshorn
Weg von der Mindelheimer Hütte Richtung Gaisshorn
Widderstein mit Gemsteltal
Widderstein
Sterzer Hütte
Sterzer Hütte
Brunnen Sterzer Hütte
Brunnen an der Sterzer Hütte
Gemstelhütte
obere Gemstelalpe
hintere Gemstelhütte
hintere Gemstelhütte

Runde ums Geisshorn

Rund um das Gaisshorn
Rund um das Gaisshorn
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Hirschegg, Mittelberg und Riezlern – Wir suchen alte Urlaubs Fotos

Sie haben alte Landschaftsfotos aus dem Kleinwalsertal (Riezlern, Hirschegg, Mittelberg, Baad) gefunden, die Ihre Eltern oder Großeltern damals im Urlaub im Kleinwalsertal oder Allgäu gemacht haben? Sind diese vor 1970 aufgenommen worden? Dann nicht wegwerfen. Wir würden uns über die Zusendung dieser Landschaftsbilder sehr freuen. Es sind Zeitdokumente, die womöglich verloren gehen. Vielen Dank.

Senden Sie diese an

Ralf Malzer
Engelbert-Kessler Str. 13
87567 Riezlern/ Kleinwalsertal
Deutschland

Mittelberg

Melköde
Melköde
Hirschegg Kleinwalsertal
Hirschegg

Hüttenabend im Bergstüble Riezlern oder auf der Sonnaalp – Sonna-Alp Mittelberg im Kleinwalsertal

Sowohl im Winter als auch im Sommer gibt es tolle Hüttenabende mit Live Musik im Kleinwalsertal.

Das Bergstüble in Riezlern veranstaltet jeden Donnerstag ab 19 Uhr ein zünftiges Kässpätzle Essen mit Salat. Preis pro Person, inklusive zünftiger Musik € 14,90. Wer Lust und Laune hat, der kann sich für 2 Euro einen Rodel ausleihen und auf der neu beleuchteten Rodelbahn vom Bergstüble wieder bis nach Riezlern zurückfahren. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit mit dem Taxi – Skidoo zur Hütte bzw. zurückzukommen. Reservierung und nähere Informationen unter Tel: 0043 5517 6380

Die Sonna-Alp in Mittelberg richtet jeden Mittwoch einen tollen Hüttenabend aus. Die Bergfahrt ist von 18 bis 19 Uhr möglich. Bei einem großen kalt – warmen Buffet mit Live Musik wird in der urigen Berghütte eine tolle Stimmung gemacht. € 19,90 kostet das Essen einschliesslich der Bergfahrt und der Talfahrt (22:30 – 23:00 Uhr). Reservierungen sind auch hier absolut notwending unter Tel: 0043 5517 323832

Terrasse Sonna-Alp
Sonnalp mit toller Sonnenterrasse und traumhaften Ausblick
Terrasse mit Blick Ifen
Bergstüble Sonnenterrasse
Hüttenabend Sonna-Alp
Hüttenabend auf der Sonna-Alp Mittelberg
Bergstüble Riezlern
Bergstüble in Riezlern Kleinwalsertal
Sonna-Alp Hüttenabend
Sonna-Alp Mittelberg
Sonna-Alp Hüttenabend
Sonna-Alp Hüttenabend

das Bergstüble in Riezlern mit dem Hüttenabend

Schnee, Schnee ganz viel Schnee im Kleinwalsertal

Schnee satt – Die größte Niederschlagsmenge seit Jahresbeginn (204 Liter pro Quadratmeter) wurde laut der ZAMG-Klimatologin Hildegard Kaufmann österreichweit im Kleinwalsertal gemessen. Dadurch befinden sich unsere Ski-, Snowboard- und Langlaufpisten im TOP-Qualität. Zum Wandern laden zahlreiche Winterwanderwege ein. Aktuelle Schneehöhe ca. 160 cm unten im Tal.

Hier einige tolle Winterimpressionen

Gatterhof in Riezlern Kleinwalsertal
Gatterhof in Riezlern Kleinwalsertal

Kleinwalsertal Wandern im November – Vorstellung der Dorfkirchen

Der Winter ist nun endlich auch im Kleinwalsertal angekommen. Aber wir wollen Euch ein paar Eindrücke der extrem langen Schönwetterphase der letzten 6 Wochen noch zeigen. 6 Wochen wolkenloser Himmel. Ideal zum Wandern und um in sich zu gehen, da extrem wenig Menschen aktuell vor allem im November im Kleinwalsertal waren.  Gäste klar – es ist ja normalerweise keine Saison – und von den Einheimischen waren viele jetzt im Urlaub.

Das Kleinwalsertal besteht ja aus seinen 4 Ortschaften. Heute wollen wir Euch ein paar schöne Bilder der jeweiligen Dorfkirchen zeigen.

Pfarrkirche Maria Opferung in Riezlern

1471 Nachweis der ersten Kapelle in Riezlern – 1491/93 erfolgte dann der Neubau einer kleinen Kirche mit Zwiebelturm. Riezlern gehörte pfarrlich zu Oberstdorf und somit zur Diözese Augsburg – die Breitach galt bis 1816 als offizielle

Dorfkirche Riezlern
Dorfkirche Riezlern

Diözesangrenze. 1889 wurde die baufällig gewordene Kirche samt Turm abgerissen und eine neue, im neuromanischen Stil erbaut.

Die Dorfkirche von Riezlern ist von unseren Haus nur 3 Gehminuten entfernt.  Wenn Sonntags bei wolkenlosen Himmel ab 9.15 Uhr die Glocken der Kirche mit ganzen Klang ertönen bekomme ich sogar ab und zu noch Gänsehaut 😉

Pfarrkirche St. Anna in Hirschegg

Um 1570 wird in Hirschegg eine Kapelle erwähnt, die dann mehrmals verändert und umgebaut wurde. Das erste Mal

Dorfkirche Hirschegg
Dorfkirche Hirschegg

finden wir den Otsnamen im Jahrtagbuch 1499, wo es urkundlich heißt: „… gelegen am hierßegg daruft dz bild statt“ – als Bild ist ein Bildstock oder eine kleine Kapelle zu verstehen. 1804 Neubau der jetzigen Pfarrkirche

Sehenswert: Wandfresken von 1903 vom Wiener Maler Franz X. Ditirch, Schüler des berühmten Bregenzerwälder Martin Ritter von Feuerstein.

Pfarrkirche St. Jodok in Mittelberg

Sehr bald nach ihrer Ansiedlung im 13. Jahrhundert bauten die Mittelberger eine erste Gebetstätte. Ein Stein mit der Jahreszahl 1302 an der Außenmauer des Chores dürfte als Beweis für die Existenz eines kleinen sakralen Bauwerks gelten. 1391 Einweihung der Kapelle, die zur selbstständigen Pfarrkiche erhoben wurde – 1972 Restaurierung der Wandfresken (Jahreszahl 1374 im 4. Stock des 33m hohen Turmes außen noch ersichtlich).

Dorfkirche Mittelberg
Dorfkirche Mittelberg

Sehenswert: Spätgotische Wandfresken aus den Jahren 1470/71, gotischer Taufstein aus 1495 mit den Wappen des Herzog Sigmund von Tirol und Katharina von Sachsen – ein Geschenk des Herzogs.

Leider bin ich bei dieser Wanderung nicht bis Baad gekommen. Aber hier die Beschreibung der Kapelle von Baad:

Bergkirche St. Martin in Baad

Am Höhenweg, Mittelberg-Baad. Die im Jahre 1636 erbaute Kapelle stand etwa 40 Meter nordwestlich des Kaplanhauses, das direkt hinter der jetzigen Kirche liegt. 1851 Abbruch der Kapelle und Standortverlegung aus Gründen der Lawinensicherheit und Neubau der Kirche.

Sehenswert: Hochaltarblatt St. Martin des Künstlers Xaver Bobleter aus Feldkirch, Figuren des Walserheiligen St. Theodul und der Hl. Barbara um 1670, Seitenaltäre – Maria und Wendelin – werke Deschwandens 1856, Kreuz mit drei Putten Anfang 18. Jhdt.

Alle großen Kirchen in Kleinwalsertal sind Katholische Pfarrämter. Es gibt aber noch eine sehr schöne evangelische Kirche in Hirschegg. Auch hier finden regelmässig schöne Gottesdienste – ich behaupte auch einfach mal in lockerer Athmosphäre als bei den Katholiken statt.

Hier noch ein paar andere Bilder der letzten Woche:

Arbeiten beim Skigleitweg in Mittelberg
Arbeiten beim Skigleitweg in Mittelberg

Speicherteich Rohr - für Kunstschnee
Speicherteich Rohr - für Kunstschnee

Blick vom Widderstein ins Kleinwalsertal

Der Widderstein – der höchste Berg des Kleinwalsertals. Gleichzeitig sieht man ihn doch auch von weitem aus dem Allgäu. Der Rundwanderweg um den Widderstein ist ein Klassiker der Wanderwege. Aber auch die Gipfelbesteigung bietet Panoramaaussichten, Glücksgefühle und vieles mehr.

Die Photos wurden von Familie Sattelberger auf ihrer Wanderung gemacht.Widderstein Ausblick

Antony Gormley | horizon field im Kleinwalsertal

Kunst-Star Antony Gormley macht mit einer Aufsehen erregenden Landschafts-Installation im Vorarlberg von sich reden: Drei Skulpturen des einzigartigen Projekts „Horizon Field“ stehen im Kleinwalsertal und können von Gästen erwandert werden.

Ein Kunsterlebnis der etwas anderen Art erwartet alle Wanderer ab diesen Sommer im Kleinwalsertal: Antony Gormley verwandelt ein Hochgebirgs-Gebiet von insgesamt 150 Quadratkilometern in die bislang größte Landschafts-Installation Österreichs. Das besondere daran: Das Kunstwerk muss selbst erwandert werden, denn es ist vom Tal aus nicht sichtbar. Besucher im Kleinwalsertal finden so ihren ganz persönlichen Blickwinkel und werden zum Teil des Projekts.
„Horizon Field“ besteht, als erstes Kunstwerk dieser Art im Gebirge, aus insgesamt 100 lebensgroßen Figuren aus Gusseisen, die alle auf einer Höhe von exakt 2.039 Metern aufgestellt werden. Die Skulpturen – Abgüsse vom Körper des Künstlers – bilden so ein horizontales Feld vom Kleinwalsertal bis zum Arlberg-Gebiet, in dem jeder Besucher seinen eigenen Platz suchen kann. Die Skulpturen stehen je nach Topographie 60 Meter bis mehrere Kilometer entfernt, von jeder Figur aus ist mindestens eine weitere zu sehen